Allgemeine Informationen

Dieses Dokument dient der Beschreibung der Grundfunktionen der Standard-Schnittstelle sowie der Einrichtungsunterstützung.

Die Standard-Schnittstelle hat die Aufgabe, alle in BEEI-Modeler angelegten und gepflegten Dimensionen samt Attributen nach TM1 zu übernehmen.

Hierbei kann zwischen dem Update einer einzelnen, mehreren und dem Update aller Dimensionen unterschieden werden. Näheres hierzu in den einzelnen Kapiteln.

Wichtig: es werden KEINE ATTRIBUTE GELÖSCHT wenn diese in der TM1 aber nicht im BEEI-Modeler vorhanden sind. Wird ein Attribut im BEEI-Modeler gelöscht, muss es auch aus der TM1 manuell gelöscht werden.

Hierbei sind Alias Attribute jedoch gesondert behandelt. Aliasse werden IMMER zuerst gelöscht und komplett neu angelegt um sicherzustellen, dass auch Aliasverschiebungen keine Abweichungen in der TM1 bewirken.

Beschreibung der IMD

Das IMD besitzt zwei Relationale Datenbanken welche jeweils auf die BEEI-Modeler-Datenbank verbunden sind. Da es gleichzeitige Lese- und Schreibvorgänge geben kann, sind beide Datenbanken notwendig und müssen jeweils neu angebunden werden.

Es gibt eine Verbindung zur TM1 Datenbank. Hierbei ist es WICHTIG, dass in dieser Verbindung NIEMALS DIE DATENBANKSTRUKTUR DER TM1 EINGELESEN WIRD. Wurde dies durchgeführt, ist es den Scripten nicht mehr möglich, alle Anpassungen an den Dimensionen oder Würfeln vorzunehmen. Falls die Struktur eingelesen wurde, empfiehlt es sich, die komplette Datenbankverbindung zu löschen und neu anzulegen.

Neben den Datenbankanbindungen beinhaltet das IMD 4 Scripts, welche jeweils einem Job zugewiesen sind. Jeder Job ist für sich alleine funktionsfähig. Jedoch müssen vor dem Ausführen eines der Detailjobs (Name beginnt mit "Create") die Globalen Parameter gefüllt werden.

Allgemeiner Importablauf

Generell geht das Standardinterface nach folgendem Schema vor:

  1. Prüfung welche BEEI-Modeler Version / Interface Version vorhanden ist. Für manche Funktionen ist eine bestimtme DESI Version im BEEI-Modeler vorausgesetzt, daher wurde in Version 5.0 diese Prüfung überarbeitet. Dies erscheint bei Ausführung als Meldung im Protokoll.
  2. Prüfung, ob Option „LoadWithStandradInterface" aktiv ist. (1. Einschränkung der Ergebnismenge)
  3. Prüfung, ob eine BEEI-Modeler GroupID vorgegeben wurde (2. Einschränkung der Ergebnismenge)
  4. Prüfung, ob „UpdateOnlyChangedDims" aktiv ist (3. Einschränkung der Ergebnismenge)
  5. Verarbeitung der Dimensionen gemäss vorheriger Einschränkung
    1. Prüfe, ob Dimension in TM1 existiert
      1. Falls nein, Dimension erstellen und Dummy Element anlegen, da TM1 keine leeren Dimensionen erstellen kann
    2. Prüfe, ob in der Dimension Attribute über Rules berechnet werden. Falls ja, Rules deaktivieren (wenn die Option aktiv ist)
    3. Prüfe, ob alle Attribute existieren
      1. Falls nein, Attribut anlegen (es werden alle Attributstypen unterstützt, jedoch meist als String angelegt)
      2. ACHTUNG: Sind in TM1 Attribute vorhanden, welche es im BEEI-Modeler NICHT gibt, so bleiben die Attribute bestehen. Es werden KEINE ATTRIBUTE GELÖSCHT.
      3. Alias Attribute, welche im BEEI-Modeler vorhanden sind, werden immer zunächst Destroyed und neu erzeugt. D.h. sollten Alias Attribute nur in der TM1 gepflegt oder via Rule berechnet werden, dürfen diese nicht im BEEI-Modeler angelegt sein. Andernfalls kommt es zum Abbruch des Importes bzw. Fehlermeldungen der Rule.
    4. Strukturimport
      1. Ist ein Element als TXT angegeben (BEEI-Modeler Attribut „IsString" = 1), so wird dieses automatisch auf der obersten Elementebene erzeugt. Kommentarfelder können in TM1 nicht strukturiert werden.
      2. Wird im BEEI-Modeler ein Elementtyp geändert, so wird dies erkannt und der Import abgebrochen. (z.B. wenn ein TXT Element in ein numeric geändert wird, dann würden Daten verloren gehen. Daher führt dies zum Abbruch. Wird ein numeric in ein TXT geändert, so lässt TM1 dies zu.)
      3. Setze Ladezeitpunkt in BEEI-Modeler
    5. Falls die Option zur Deaktivierung der Rules aktiv war, werden die Rules nun wieder aktiviert.